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Hinweis für den Einsatz und Umgang mit Persenningstoffen
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Persenningstoffe lassen sich in drei wesentliche Gruppen einteilen:
1. Polyestergewebe mit ein- und beidseitiger PVC-Beschichtung (wasserdicht) 2. spinndüsengefärbtes Polyacrylgewebe mit und ohne Beschichtung (atmungsaktiv) 3. Baumwoll- oder Mischgewebe mit und ohne Beschichtung (atmungsaktiv)
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Gegenwärtige Persenningstoffe entsprechen den hohen Anforderungen bezüglich Ihrer Funktionstüchtigkeit und Lebensdauer (z.B. UV- und Wetterstabilität, Öl- und Schmutzabweisung, Geschmeidigkeit, geringes Gewicht, Reißfestigkeit, Atmungsaktivität, Wasserdichtheit, antimikrobielle Ausrüstung u.a.).
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Trotz Ausrüstung der Stoffe kommt es immer wieder zur Schimmelbildung, welche durch Mikroorganismen (Pilze, Bakterien, Algen u.a.) hervorgerufen wird. Sehr häufig wird dieses durch eine unkorrekte Nutzung und Pflege verursacht.
Folgende Feststellung kann grundsätzlich getätigt werden:
→ Schimmel bildet sich insbesondere dort, wo es über längere Zeit sehr feucht und warm ist → Ablagerungen (Verschmutzungen) auf der Oberfläche und weniger das Material schimmeln → Garantien kann es nicht geben, weil sich die Mikroorganismen verändern und die eingesetzten Mittel unbedenklich in ihrer Anwendung gegenüber dem Menschen sein müssen.
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Was kann und muß getan werden:
1. Bei der Auswahl des zu verarbeitenden Materials ist zu berücksichtigen:
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a) Dichtheit, Atmungsaktivität, Farbe, Reißfestigkeit u.a. technische Parameter b) Zweckbestimmung der Plane/Persenning c) Besonderheiten der Nutzung d) Liegeplatz: Uferbewuchs, Baumbestand, Windeinfall, Luftverschmutzungen, Winterlager
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2. Fertigung:
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Öffnungen für die Belüfung vorsehen (Lufthutzen, Fensterscheiben durch Gittergewebe ersetzen, herausnehmbare Seiten u.a.)
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3. Nutzung und Pflege:
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a) nicht kochen, weil die Ablagerungen einen guten Nährboden bilden b) Stoffe in regelmäßigen Abständen von Schmutz und Ablagerungen befreien Reinigung mit weicher Bürste oder Schwamm und einem Feinwaschmittel bis max. 30°C vornehmen (keine chemischen Mittel und starke mechanische Beanspruchung) c) mit klarem Wasser gut spülen, keine Seifenreste zurücklassen d) trocknen lassen, bei Bedarf mit einem Imprägniermittel nachbehandeln e) Kontrolle der Verdecke und Planen auch dann, wenn über einen größeren Zeitraum keine Nutzung erfolgt (auch im Winterlager) f) ausreichende Belüftung senkt die Feuchtigkeit nach dem Aufstehen bzw. Frühstück (Atemfeuchtigkeit und Kondensation der Luft über Nacht sowie Wasserdampf) von innen die Wassertröpfchen abwischen, auch bei Regenwetter g) richtige Lagerung nicht im nassen Zustand über einen längeren Zeitraum zusammengerollt verstauen, vor der Lagerung reinigen, Aufbewahrung in trockenen Räumen h) Verdecke in trockenem Zustand regelmäßig abbürsten und/oder absaugen, somit werden noch sichtbare Pilze rechtzeitig entfernt i) Schimmelbildung in den Anfängen beseitigen und mögliche Ursache abstellen
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